Naturstein-Verlegemörtel

Naturstein am besten in Dränagemörtel verlegen!

Test Wasserdurchlässigkeit
unser 1:1 Musteraufbau
Verlegung in Monodränmörtel

Da Außenflächen bauphysikalsich besonders stark beanspruchte Bauteile sind, ist eine sachkundig geplante und fachkundig ausgeführte Gesamtkonstruktion die Voraussetzung für die Haltbarkeit. Bauherren sollten sich von Fach- Verlegern und Fachhändlern detailliert über den Aufbau und die verwendeten Materialien für den Unterbau ihres Außenbelages informieren lassen.

Damit Sie länger Freude an Ihrer schönen Naturstein-Terrasse haben, empfehlen wir die Verlegung in Dränagemörtel: Dies verhindert den Transport von Wasser aus dem Unterbau Ihrer Terrasse zuverlässig, denn nicht nur der Regen von  o b e n  sondern auch die Feuchtigkeit von  u n t e n  beeinflusst die Optik Ihrer Flächenbeläge. Durch Kapillarwirkung in Mörtel, Sand und Natursteinbelag wird mehr oder weniger Feuchtigkeit bis zur Oberfläche des Belages transportiert. Die Folgen können feuchte Flecken, evtl. Verfärbungen, bis zu Frostschäden sein.
Das besondere am Dränagemörtel ist sein grobporiger Aufbau, fast wie ein überdimensionales Knäckebrot: ein so genanntes Monodrän- Bindemittel auf Trassbasis wird bauseits mit Splitt 5/8 und Wasser gemischt. Durch die fehlende Feinkörnung wird der kapillare Wasseraufstieg verhindert und das Niederschlagswasser abgeführt. Wichtig ist der dazugehörige Kontaktkleber, denn der grobe Dränagemörtel hat durch seine Grobporigkeit eine geringere Kontaktoberfläche als normale Mörtel. Die Wirksamkeit von Dränagemörtel zeigen wir Ihnen gern an unserem 1:1-Modell in unserer Ausstellung ; testen Sie selbst, wie wasserdürchlässig Dränagemörtel ist! Durch kurze Trocknungszeit und die äußerst schwindarme Einkornmörtelschicht ist eine schnelle Belegung möglich.

  • leicht zu verarbeiten•
  • sehr hohe Wasserdurchlässigkeit•
  • verhindert Ausblühungen und Frostschäden•
  • schnelle Belegung durch kurze Trocknungszeiten

wir beraten Sie gern ! Sie suchen einen Fachbetrieb? Gern empfehlen wir Ihnen Verlegebetriebe Steinsetzer oder Garten- und Landschaftsbaubetriebe.

Trass-Natursteinverlegemörtel für den Gartenbau

Um die Einzigartigkeit jeder Natursteinplatte zu erhalten, ist ein für die Natursteinverlegung geeignetes Produkt unumgänglich. Natursteinkleber und -mörtel sowie Verlegehilfen und Grundierungen werden je nach Untergrund, Stein, Aufbauhöhe und Anforderung gewählt. Durch die exakte Abstimmung von Körnung, Trassmehl, Zement und Additivkombinationen werden Ausblühungen und Fleckenbildungen unterbunden und eine Graurandbildung wirksam unterdrückt. Darüber hinaus ist der trasshaltige Mörtel frostbeständig und härtet spannungsarm aus, lässt sich leicht verarbeiten und hat ein exzellentes Standvermögen.

gräfix 418 Monodrän- Bindemittel
Trass-Natursteinverlegemörtel für den Garten- und Landschaftsbau
gräfix 34 fein Trass-Mittelbettmörtel
Trass-Natursteinverlegemörtel für den Garten- und Landschaftsbau
gräfix 450 Trass-Verlege- Mörtel, Korn: 0-1,6 mm
Trass-Natursteinverlegemörtel für den Garten- und Landschaftsbau
gräfix 454 Trass-Verlege- Mörtel, Korn: 0-4,0 mm

Die häufigsten Verlegefehler

Grundsätzlich empfehlen wir, Natursteinplatten von einem Fachbetrieb verlegen zu lassen. Sie vermeiden spätere Schäden und haben lange Freude an einer perfekt verlegten Bodenfläche.

►Von uns empfohlene Steinsetzer oder Garten- und Landschaftsbaubetriebe.

Für alle Selbstverleger eine Übersicht der häufigsten Fehler:
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit!)

  • Platten werden im Nachhinein nicht mehr richtig sauber: Beim Verfugen mit kunstharzgebundenen Fugenmörteln nicht vorgenässt und/oder Bindemittelfilm nicht sorgfältig durch sofortiges Fegen und Abspritzen gereinigt bzw. nicht vorimprägniert. Oberflächenschmutz vom Begehen bei der Verlegung vor dem Verfugen oder Imprägnieren nicht entfernt.
  • Bei Betreten kippeln die Randplatten: Bei Randplatten einer Terrasse wurde Mörtel bzw. eine feste Eingrenzung vergessen.
  • von unten durchdringende Feuchtigkeit/Verfärbungen an den Plattenoberflächen oder an den Kanten: Keine ausreichende Drainage, falschen Mörtel, falsche Splittkörnung verwendet: Nässe staut sich unter den Platten im Unterbau; dies schwemmt Mineralbestandteile / kapillare Feuchtigkeit hoch. ►in Dränagemörtel verlegen.
  • Kalkflecken auf der Oberfläche: falschen Verlegemörtel verwendet. ►Trass- Verlegemörtel verwenden.
  • Rostflecken, soweit nicht Gesteinsbedingt: Eisenhaltige Materialien im Unterbau nicht entfernt.(z.B. alte Zaunpfähle, die überbaut wurden); rostende Materialien, Metallabrieb vom Flexen sind auf die Plattenoberfläche gelangt und wurden nicht entfernt.
  • Farb-bzw.Helligkeitsunterschiede: verlegte Fläche sieht nicht stimmig aus. ►Platten aus verschiedenen Lieferkisten mischen. Farbunterschiede bei den meisten Natursteinen sind gesteinstypische Eigenschaft und kein Mangel!.
  • Pfützenbildung; das Wasser fließt nicht ab: Mindestgefälle von 2,5 Prozent vergessen.
  • Plattenmenge reicht nicht aus, Fläche kann nicht vollständig verlegt werden. Tipp: Zeichnung mit Verlegemuster erstellen. Immer eine um 5 - 10 Prozent größere Menge bestellen. Diese Reserve ist wegen Bruch bzw. Verschnitt sinnvoll. Bei römischen Verbänden Randverschnitt nicht in die Verlegefläche einrechnen sondern immer die Verlege-Einheit über Flächenränder "rechnen".
  • Kantenabplatzungen: Platten sind "knirsch" lose auf Sand/Splitt verlegt worden. Belastungen und Bewegungen des ungebundenen Unterbaus lassen die Kanten der Platten gegeneinander drücken. Wenn die Platten keine oder sehr kleine Fasen haben, fallen Abplatzungen noch stärker auf.
  • Lose Fugenfüllung "versackt": Fehler bei der Wahl des Fugenmaterials und dessen Körnung; wenn der Kornaufbau der Fuge kleiner ist als im Unterbau, rieselt das feinere Fugenmaterial in den Unterbau.
  • Fugen reißen: Prinzipiell kein Beanstandungsgrund, wenn es sich um Flankenabrisse vom Stein handelt und der Mörtel in sich hält. Grundsäzlich gilt: ungebundene Bauweise --> ungebundene Fuge (Fugensand). Gebundene Bauweise : feste Fuge (Fugenmörtel). Zu diesem Thema beraten wir Sie gern und umfassend. 99% aller Fugenprobleme resultieren aus falscher Anwendung bzw. falscher Verarbeitung!
  • Platten brechen während(1) oder nach(2) dem Verlegen in Mörtel: (1)Mit zu großem Hammer zu stark in den Mörtel geklopft, statt im Buttering-Floating-Verfahren vorsichtig eingeschoben. (2)Mörtel an den Platten nicht vollflächig aufgebracht.
  • Toleranzen in der Plattenstärke lassen sich nicht ausgleichen: Platten wurden nicht frisch in Frisch im Dränagemörtel verlegt, sondern erst nach Aushärten des Dränagemörtels verklebt. Es wurde evtl. Dünnbettkleber statt ein Mittelbettmörtel verwendet. Nach der Norm für Natursteinplatten DIN EN 1341 dürfen beispielsweise Natursteinplatten mit der Nenndicke 30 mm um 3 mm in der Stärke abweichen. D.h., dass die Platten einer Liefercharge 27 bis 33 mm stark sein können, also um bis zu 6 mm Höhendifferenz aufweisen(dürfen)! Ein Mittelbettmörtel erlaubt höheren Toleranzausgleich durch die variable Mörtelbettstärke. z.B. Gräfix 34 fein: 5 - 15 mm. Alternative: Kalibrierte Platten kaufen. Diese dürfen trotzdem noch 1 mm Toleranz (= 2 mm Stärkendifferenz) aufweisen.